Freitag, 20. Januar 2017

DIY: Greifling mit Federn


Hallo ihr Lieben!
Ich melde mich 2017 nun auch endlich einmal... Hoffentlich hattet ihr alle schöne Feiertage, seid gut reingerutscht und mittlerweile im neuen Jahr angekommen :o) 
Ihr seht, bei mir hat sich im neuen Jahr leider zeitlich nichts geändert, der Tag hat noch immer nur 24 Stunden :o/ Aber ich melde mich lieber spät als nie bei euch :o) 

Mitgebracht habe ich als ersten Post wieder einmal etwas für die kleinen Erdenbürgen und die Nähmaschine (Das DIY ist allerdings schon aus dem Sommer...) Ich konnte mich glücklich schätzen und habe zu Weihnachten eine neue Nähmaschine bekommen, da bin ich heilfroh! Die alte wollte einfach nicht mehr das machen, was man von ihr erwartet hat... Aber dieses Projekt hat sie noch einigermaßen geschafft :o) 

Ihr benötigt Stoffreste (einen oder zwei verschiedene), Volumenvlies, kleines Klimperzeug wie Perlen und eine Glocke, ein raschelndes Stück von einer Tüte, reißfeste Bänder, wenn ihr mögt einen Quietsche-Einsatz und einen Holzring. Ansonsten natürlich Werkzeuge wie Nähmaschine, Stecknadeln, Bügeleisen usw.
Die Schnittanleitung könnt ihr hier finden. Dort einfach beide Teile mit Nahtzugabe ausschneiden und an den gestrichelten Linien aneinander kleben. 

Ich habe damit begonnen erst einmal zwei Mal das Schnittmuster auf die Stoffe zu übertragen. Aus dem dunkelgrauen Stoff kam das Vorderteil, aus dem beigefarbenen das Rückteil. Ich übertrage dabei auch immer gern, wo ich mit der Nadel entlang nähen möchte :o) 
Außerdem habe ich die Bänder zurecht geschnitten, Perlen und Glöckchen aufgefädelt und aus dem Volumenvlies zwei Blätter ausgeschnitten (beide ohne Nahtzugabe). Das kleine Blatt habe ich auch noch einmal aus der Tüte ausgeschnitten, hier aber mit Nahtzugabe. 

Die Volumenvlies-Teile werden nun auf den Vorderteilstoff aufgebügelt und anschließend beide Stoffteile rechts auf rechts zusammengesteckt. Beim kleinen Blatt steckt ihr auf der Seite des Rückenteils das Folienstück mit an. Die Bänder wie in der Abbildung in den Stoff stecken, sodass genügend Bänderreste überstehen und die Perlen und die Glocke an einer Seite herausschauen. 

Nun näht ihr entlang der Linie beide Teile aufeinander (Achtung bei Jersey! Am besten einen elastischen Geradstich verwenden) und lasst zwei (Wende-)Lücken (siehe Abbildung zwischen den Strichen; nur eine Lücke, wenn man keine Quietsche einnähen möchte). Wichtig ist, dass alle schwierigen Rundungen genäht wurden und die Lücken lieber an relativ geraden Teilen gelassen werden. An der Stelle, an der die Bänder sind, am besten noch einmal zurück und wieder vor nähen, Sicherheit geht vor! Ich verklebe solche Stellen auch gern noch einmal mit Textilkleber, sodass die Perlen auch wirklich nicht verschluckt werden können.

Anschließend wendet ihr die Arbeit an der Stelle, an der die Perlen und die Glocke hängen und steckt in die andere Lücke die Quietsche hinein. 

Danach alle Nähte richtig schön ausrollen und feststecken und so auch die Lücken schließen. Ich habe durch eine Runde Absteppen alles geschlossen und in der Lücke der Quietsche mein Label vernäht.

Als kleines Extra kommen jetzt noch die "Federlinien". Dazu habe ich mir mit der Schneiderkreide ein Muster aufgezeichnet und auch dieses mit der Maschine abgesteppt (Dort, wo die Quietsche sitzt, geht das natürlich nicht). 

Zum Schluss legt ihr einfach eine Schlaufe um den Holzring und zieht die Federn hindurch. Ich habe auch hier noch einmal einige Stellen mit Textilkleber in der Position fixiert, in der sie bleiben sollten :o) 

Und schon kann geklingelt, geknabbert, gequietscht und geraschelt werden! Solch einen kleinen Schnick Schnack zu untersuchen macht doch einen heiden Spaß :o) 

Sonnige Grüße,
eure 

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